App Strategie – im Internet nur mit Safari oder Chrome Browser surfen?

Posted on 10/11/2010

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Ich war am Global Management Meeting des Ringier Verlag in Prag eingeladen eine Präsentation zu halten. Inhalte meines Vortrags sollten  die Anforderungen eines grossen Unternehmens an einen modernen Verlag sein, wie sich die optimale Betreuung als Sicht eines Auftraggebers darstellen soll und zum Schluss Trends im mobilen Bereich sein.

Die ersten 2 Punkte lasse ich hier aus. Wenn es sie interessiert, schreiben sie mir. Oder laden sie mich zu ihrem Meeting ein und wir diskutieren vor Ort.

Spannend wurde die Diskussion, als ich die App-Strategie der meisten Unternehmen auf den online Bereich umgelegt habe. Wenn man die aktuelle Apple Hysterie und alternativ dazu Android als Ausgangsbasis nimmt, dann dürften die meisten Websites nur (oder zumindest problemlos) mit dem Apple Safari und dem Google Chrome Browser angesurft werden. Internet Explorer und Firefox User – leider nein.



Denn es scheint derzeit so zu sein, dass es nicht darum geht möglichst viele User mit Apps zu erreichen, sondern möglichst „in“ zu sein. Oder eben da zu sein, wo die Konkurrenz auch ist. Das ist absolut in Ordnung, wenn es Teil einer bewusst entschiedenen Strategie ist. Bleibt die Frage, ob es eben diese Strategie gibt. Denn tatsächlich werden die Konsumenten bzw die Kunden der Unternehmen vor eine „entweder hast du ein iphone oder eben Pech gehabt“ Entscheidung gestellt. War das wirklich so geplant? Oder ist das eher mal so passiert?

Im online Bereich bekomme ich doch von keiner Newsseite die Aufforderung einen anderen PC zu kaufen bzw Browser zu installieren, um deren Nachrichten lesen zu können.

Kann man mobilen Usern das vorschreiben? Und wird das den gewünschten Erfolg bringen? Zweifel darf man da zumindest haben.

PS: Zu meiner Überraschung wurde dieser Vergleich vorbehaltlos akzeptiert und sehr rational diskutiert. (Könnte etwas damit zu tun haben, dass es Schweizer sind.)

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Posted in: apps, Strategie